Arbeitssitzung
am 20./21. März 2003
an der Fachhochschule Landshut

Protokoll

 

TeilnehmerInnen  
Frau Bayer 
Frau Beyer 
Frau Brumm  (20.03.)
Frau Drechsler 
Herr Greubel 
Frau Hemmert 
Herr Höld 
Frau Hofmockel 
Frau Kilchert 
Frau Kreutzer 
Herr Kuttler 
Herr Liebe 
Frau Mäule-Müller 
Frau Mairföls 
Herr Regner  (21.03.)
Herr Renner 
Frau Sachs 
Frau Schanderl 
Frau Schneider 
Frau Siegmüller 
Frau Stöcker 
Herr Walter 
Herr Dr. Wasner  (20.03.)
Frau Zeiler  (Protokoll)
FHB Rosenheim
FHB Weihenstephan
FHB Deggendorf
FHB Aschaffenburg
FHB Würzburg-Schweinfurt 
Kath. Stiftungs-FH, Abt. München
FHB Kempten
FHB Augsburg
FHB Nürnberg
FHB Coburg
FHB Regensburg
Evang. FH Nürnberg
FHB Neu-Ulm
FHB Regensburg
FHB Deggendorf
FHB Ansbach
FHB Hof
Kath. Stiftungs-FH, Abt. Benediktbeuren
FHB Ingolstadt
FHB Würzburg-Schweinfurt
FHB München
FHB Landshut
FHB München
FHB Landshut

 

 

Tagesordnung:

TOP 1: Formalia
TOP 2: BVB, Info zum neuen Verbundsystem
TOP 3: Kooperation lokale Systeme, Sachstand
TOP 4: Erwerbungsfragen
TOP 5: Benutzung
TOP 6: Datenbankkonsortien
TOP 7: Doppelhaushalt 2005/06, Prioritäten
TOP 8: Sonstiges

 

 

Begrüßung durch den Präsidenten der Fachhochschule Landshut, Prof. Dr. Blum

 

TOP 1.  Formalia

Die Tagesordnung wird um folgende Punkte ergänzt:
TOP 5.3. OPUS
TOP 6.4. JURIS, Dubbel
TOP 8.5. FHB-AG Interessenvertretung: Bericht aus der Sitzung
Der bisherige TOP 8.5. "Tüten-Thitz-Projekt" wird gestrichen

 

TOP 2.  BVB, neues Verbundsystem

Herr Greubel berichtet, dass Aleph 500 von der Firma Ex Libris als neues Verbundsystem ausgewählt worden ist. In der KEP-Sitzung vom 26.11.02 wurde dies einstimmig beschlossen, so dass am 23.12.03 der Zuschlag erteilt werden konnte.
Die neue Verbunddatenbank wird nur noch die bibliographischen Daten und einen Bestandsnachweis der besitzenden Bibliotheken enthalten. Die Lokaldaten werden nur noch lokal gehalten. Der Umstieg auf das neue System soll voraussichtlich 2004 erfolgen.

 

TOP 3.  Kooperation lokale Systeme, Sachstand

FHB Nürnberg:
Die FHB Nürnberg hat ihren Server im Februar in Betrieb genommen. Der Umstieg hat laut Frau Kilchert gut geklappt und der Ausleih-Client läuft problemlos. Ob allerdings Schwierigkeiten auftreten werden, wenn weitere Datenbanken auf den Server kommen, ist nicht abzusehen.
Die weiteren zukünftigen Teilnehmer warten noch auf die Genehmigung der Mittel für die Peripheriegeräte und können deshalb noch nicht umsteigen.

FHB Ansbach: 
Auf dem Ansbacher Server liegen inzwischen auch die Datenbanken von Deggendorf und Hof. Dabei gibt es laut Herrn Renner keinerlei Probleme; allerdings arbeiten weder Hof noch Deggendorf mit dem AC.

FHB Augsburg: 
Frau Hofmockel berichtet, dass der Parallelbetrieb auf dem Server der UB Augsburg reibungslos läuft.

FHB WUE/SW/AB/CO:
Herr Greubel berichtet, dass der neue Server Ende April geliefert werden soll; ein neuer Raum stehe bereits zur Verfügung. Die halbe Stelle für die Betreuung des Rechners ist bereits seit 01.02.2003 besetzt. Die einzelnen Bibliotheken sollen in der gemeinsamen Datenbank als möglichst selbständige Zweigstellen behandelt werden; es gibt aber noch einige Probleme zu lösen, wie z.B. sich überschneidende Benutzernummernkreise. Der Umstieg soll voraussichtlich zum Ende des Sommersemesters 2003 erfolgen.

Es ist laut Herrn Greubel auf jeden Fall sinnvoll, eine Kooperationsvereinbarung zu treffen, in der Finanzierung und Betreuung des Servers usw. geregelt sind.
Frau Kilchert hat bereits die Vereinbarung zwischen der FH Nürnberg und der Bayerischen Staatsbibliothek als Muster über die Liste verschickt. 
Es wird beschlossen, dass Herr Greubel eine Anfrage an das Ministerium stellt, mit dem Ziel eines Schreibens des Ministeriums an die Hochschulleitungen, um diesen klar zu machen, dass die Hochschule mit der Beteiligung an einem Server auch finanzielle Verantwortung übernimmt, auch wenn der Rechner nicht vor Ort an der Hochschule steht.

 

TOP 4. Erwerbungsfragen

TOP 4.1. Zugangsnummern

Frau Kilchert berichtet, dass die Frage nach der Notwendigkeit eines Zugangsbuches auch von der KBL nicht endgültig entschieden worden ist. Es gibt die Empfehlung, dass weiterhin ein Zugangsverzeichnis, zumindest in vereinfachter Form, geführt werden soll. Der Inventarisierungsteil der Erwerbungssoftware genügt dieser Form.
Die Frage, wie lange die Zugangsdaten aufbewahrt werden müssen, versucht Frau Kilchert in der KBL noch zu klären.

TOP 4.2. DDB-Neuerscheinungsdienst

Man ist sich einig, dass der neue Neuerscheinungsdienst, der auf VLB-Meldungen beruht, zwar sehr umfangreich ist, qualitativ jedoch viele Wünsche offen lässt und dafür relativ kostspielig ist. Als kostenlose Alternative bieten sich die DDB-Daten aus BVB-Kat an, die wöchentlich als Allegro-Datenbanken zur Verfügung gestellt werden. Diese Datenbanken stehen auf dem ftp-Server im Verzeichnis "allegro/DDB-Daten" zur Abholung bereit (s. Mail von Herrn Scheuerl vom 06.02.2003).

TOP 4.3. Deutsche Bibliotheks-Statistik (DBS)

Die Formulare sind weiterhin beim EDBI herunterladbar, allerdings ist unklar, wohin man sie schicken soll. Das HBZ wird die DBS möglicherweise übernehmen. Die Fachhochschulbibliotheken einigen sich darauf, die DBS zu erstellen, ein Exemplar an die BSB zu schicken und die Daten einstweilen aufzubewahren bis die Zuständigkeit entschieden ist. Einige Punkte sind noch in der KBL zu klären; auch über die geplante Clearingstelle gibt es noch keine Informationen.

TOP 4.4. Zweigstellenkonzept SIERA

Das SIERA-Zweigstellenkonzept ist eines von mehreren Konzepten, die zur Realisierung anstehen. Die Reihenfolge der Realisierung richtet sich nach der Priorisierung durch die KEP.
Das vorliegende ZwSt-Konzept ist eine abgespeckte Version des ursprünglich gewünschten, das als zu teuer in der Verwirklichung eingestuft worden war.
Frau Schneider und Frau Beyer finden es beim aktuellen Konzept problematisch, dass jede Zweigstelle Einblick in die Etats der anderen Zweigstellen hat. Eine Alternative dazu ist nur der Erwerb eines eigenen SIERAs für jede Zweigstelle.
Die Mehrheit sieht jedoch keine Notwendigkeit, auf der strikten Etat-Trennung zu bestehen und so soll das Konzept von den Fachhochschulbibliotheken unterstützt werden.

 

TOP 5. Benutzung

TOP 5.1. Mahnungen

Es gab im Herbst 2002 die Empfehlung der BSB, das Mahnwesen einheitlich zu handhaben:

  • Sperrung des Kontos nach der 1. Mahnung
  • Toleranzfrist von 5 Öffnungstagen zwischen Leihfristende und Mahnung 
An den meisten FHBs wird das schon so gehandhabt, evtl. können aber andere Regelungen sinnvoll sein.

TOP 5.2. Fernleihe

Es gibt eine rege Diskussion über die Frage von Gebühren als Steuerungsinstrument in der Fernleihe. Herr Walter regt eine Abstimmung pro/contra Fernleihgebühren an, um in der KB die Meinung der FHBs vertreten zu können.

Von 18 Bibliotheken sind dabei
  • 14 für Gebühren, davon
  • 10 für Gebühren nur bei erfolgreichem Verlauf der Fernleihbestellung
Als Problem wird vor allem die Geldannahme und –verwaltung gesehen; manche Bibliotheken dürfen z.B. kein Bargeld annehmen. Außerdem sollen zwar die Gebühren den gebenden Bibliotheken zugute kommen, aber in Bayern muss das eingenommene Geld bei den staatl. BB an die Staatsoberkasse abgeführt werden.

5.3. OPUS-Präsentation

Herr Kuttler berichtet über die Präsentation der neuen OPUS-Version (2.0) an der UB Regensburg. Dieses "OPUS Bayern" steht allen Verbundbibliotheken zur Verfügung.
Es können unterschiedliche Dokumenttypen auf dem neuen OPUS-Server abgelegt werden. In BVB-Kat werden die Dokumente dann mit ihrer URL erfasst.
Die Titeldaten der erfassten Arbeiten sollen per Mail an die DDB weitergeleitet werden, die sich das Werk dann vom OPUS-Server holt. Somit ist auch die Langzeitarchivierung der Dokumente gewährleistet.
OPUS kann auf der Homepage der UB Regensburg von jedermann eingesehen werden. Interessenten an einem aktiven OPUS-Einsatz sollen sich an die UBR wenden, diese übernimmt auch die Grundinstallation.
Für das erste Jahr fallen keine Kosten an, danach werden die Kosten auf die Teilnehmer umgelegt.

 

TOP 6. Datenbankkonsortien

TOP 6.1. Beck-online

Herr Renner äußert den Wunsch nach einer "Sicht" bei der nur das angezeigt wird, was auch tatsächlich lizenziert ist. Als Alternative ist es möglich, die einzelnen Komponenten einzeln zu verlinken.
Erweiterungswünsche zum Beck-Konsortium sollen in den nächsten Wochen über die FH-Liste gesammelt werden.

TOP 6.2. STN

entfällt

TOP 6.3. WISO

entfällt

TOP 6.4. JURIS, Dubbel (Frau Drechsler)

JURIS: Die Statistik ist noch in Arbeit, deshalb gibt es auch noch keine Rechnung
Dubbel : Es gibt ein neues Angebot, das mit 19.500,- € aber inakzeptabel ist. Frau Drechsler verspricht weitere Verhandlungen.

 

TOP 7. Doppelhaushalt 2005/2006

Die FH-AG Interessenvertretung legt einen Fragebogen vor, auf dem die einzelnen Bibliotheken deutlich machen sollen, wo ihre dringendsten Bedürfnisse liegen, entweder im Personalbereich (besser bewertete oder zusätzliche Stellen) oder im Etat-Bereich. Diese gesammelten Wünsche wird die AG Interessenvertretung zur Grundlage der geplanten Gespräche mit Ministerium, Politikern und Hochschulleitungen machen.

 

TOP 8. Sonstiges

TOP 8.1. DBV/FH-AG, Vorstandswahl

Herr Kuttler zieht seine Bereitschaft zur Kandidatur zurück. Die AG habe bisher nicht viel bewirkt und um das zu ändern sei ein immenser Arbeitsaufwand notwendig. Da man sich darin einig ist, verzichten die Bayerischen FHBB auf die Benennung eines Kandidaten. Sollte sich doch noch jemand bereit erklären wollen, solle er das bitte über die Liste tun.

TOP 8.2. BVB, AG Schlagwort

Frau Knab wird als Vertreterin in der AG SW bestimmt

TOP 8.3. FHB-AG Webpräsentation

Frau Stöcker ist neues Mitglied in dieser AG.

TOP 8.4. Wie verdient eine Bibliothek Geld?

An der FHB Ansbach ist im Gespräch, dass die Bibliothek teure Studien usw. kauft, diese auswertet und dann gegen Bezahlung interessierten Firmen zur Verfügung stellt. Ob diese Vorgehensweise rechtlich abgesichert ist und ob ausreichend Bedarf dafür besteht ist noch unklar. Auch wie die Auswertung der Dokumente mit knappem Bibliothekspersonal bewerkstelligt werden kann ist fraglich. Herr Renner befürchtet außerdem, dass die Einnahmen nicht der Bibliothek zugute kommen, sondern von der FH insgesamt vereinnahmt werden. 

Auch an den anderen FHBB gibt es nur vorsichtige Ansätze in Richtung "Drittmittelbeschaffung", z.B.
  • FHN:  Sponsoring-Projekt : Werbeflächen, bevorzugte Ausleihbedingungen für   Unternehmen; Projekt wird von einem Professor und Studenten erarbeitet
  • FHI:  bietet kostenpflichtige Weiterbildungen an, z.B. für IHK
  • FWS:  Firma zahlt Zeitschriften-Abos gegen Spendenquittung
Man ist sich einig, dass die Herstellung von Kontakten schwierig und die Pflege dieser Kontakte arbeitsintensiv ist.
Viel versprechende Projekte sollen aber auf jeden Fall über die Liste bekannt gemacht werden.

TOP 8.5. Bericht aus der FH-AG Interessenvertretung

Logowettbewerb: Bisher nur 1 Vorschlag, aber einige Anfragen lassen auf weitere Teilnehmer hoffen. Einsendeschluss ist der 31. Mai.
Anfang Juni wird eine Jury über die Preise entscheiden Die Jury setzt sich folgendermaßen zusammen: Herr Greubel, Herr Dr. Eykmann (MdL), Frau Magin-Weeger (SISIS), Präsident der FH Ingolstadt, Chefredakteur des Donaukuriers.
Die Preisverleihung findet dann am 2. Tag der Sommerkonferenz in Ingolstadt statt (d.h. am 27.06.2003).
Außerdem werden sich die FHBB dort in einer Ausstellung präsentieren. Die Daten für die Plakate werden von Herrn Wasner zusammengestellt. Die Bibliotheken schicken ihm deshalb eine Kopie des ausgefüllten Statistikformulars für die BSB. Die Bibliotheken der Evang. FH Nürnberg und der Kath. Stiftungs-FH bekommen das Formular von Frau Schneider.
Die Ausstellung geht nach der Sommerkonferenz auf die Reise zu allen anderen FHBs, bis sie dann im Oktober zur Präsidentenkonferenz in Rosenheim ankommen soll. Eine FHB-Delegation soll den versammelten Präsidenten dann die Anliegen der Bibliotheken nahe bringen. Eventuell soll auch die Herbstkonferenz zeitgleich in Rosenheim stattfinden. 
Es wird diskutiert, ob der Turnus von 3 Konferenzen im Jahr beibehalten werden soll. Man spricht sich dafür aus, es zu halten wie bisher : eine eintägige Winter- und eine zweitägige Sommerkonferenz, die Herbstkonferenz bei Bedarf.
Die Entscheidung über eine Herbstkonferenz in diesem Jahr wird auf Ingolstadt vertagt.
Herr Greubel und Frau Schneider werden den Generaldirektor, Herrn Dr. Leskien zur Sommerkonferenz in Ingolstadt einladen. Frau Schneider wird das Protokoll der AG-Sitzung Herrn Greubel möglichst schnell zukommen lassen, da es als Gesprächsgrundlage wichtig ist.

TOP 8.6. EKZ-Inhouse-Schulung

Frau Stöcker weist auf das Inhouse-Seminar der EKZ "Gesprächsführung an der Theke" hin, das voraussichtlich im August an der FHB München stattfinden wird. Herr Wasner wird den Termin und die Kosten über die Liste mitteilen. Interessenten sollen sich dann bei der FHM melden.