31. Beratungskonferenz
am 5./6. Juli 2004
an der Fachhochschule Hof

 

TeilnehmerInnen
Frau Bayer FHB Rosenheim
Frau Beyer FHB Weihenstephan
Frau Brumm  FHB Deggendorf
Frau Dettmar Evang. FHB Nürnberg
Frau Drechsler  FHB Aschaffenburg
Frau Ederer FHB Amberg-Weiden
Herr Greubel  FHB Würzburg-Schweinfurt
Herr Höld FHB Kempten
Frau Hofmockel FHB Augsburg
Frau Kilchert  FHB Nürnberg
Frau Knab FHB Nürnberg
Frau Kneitz FHB Hof
Frau Kreutzer  FHB Coburg
Herr Kuttler FHB Regensburg
Frau Michel FHB Amberg-Weiden
Herr Regner FHB Deggendorf
Herr Renner  FHB Ansbach
Frau Sachs FHB Hof
Frau Schanderl Kath. Stiftungs-FH, Abt. Benediktbeuren
Frau Schneider FHB Ingolstadt
Frau Siegmüller FHB Würzburg-Schweinfurt
Frau Stöcker FHB München
Herr Walter FHB Landshut
Herr Dr. Wasner FHB München
Entschuldigt
Frau Hemmert Kath. Stiftungs-FHB München
Frau Mäule-Müller FHB Neu-Ulm

 
Vorsitz
Herr Dr. Griebel BSB München (TOP 1 - 4)
Gäste
Herr Kunz BSB München/BVB (TOP 5 - 6)
Frau Messmer BSB München (TOP 5 - 6)
Protokoll
Frau Loy BSB München
 

 

 

Tagesordnung:

TOP 1: Formalia
TOP 2: Benutzung
TOP 3: Haushalt
TOP 4: Wahlen
TOP 5: Bibliotheksverbund Bayern
TOP 6: Lokale Systeme
TOP 7: Sonstiges

 

 

Begrüßung durch Herrn Dr. Griebel

 

TOP 1. Formalia

TOP 1.1 Genehmigung der Tagesordnung

Die vorliegende Tagesordnung findet Zustimmung.

TOP 1.2 Leitungswechsel an der Bayerischen Staatsbibliothek

Herr Dr. Griebel hat am 1. Juli die Nachfolge von Herrn Dr. Leskien, der zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand trat, als Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek angetreten. Anlässlich der Amtsübergabe am 16. Juli sind alle FHB-Leiter eingeladen. Herr Dr. Griebel bedankt sich für die guten Wünsche der FHB-Leiter, die von Herrn Greubel anlässlich der Amtsübergabe übermittelt wurden.

 

TOP 2. Benutzung

TOP 2.1 LVO-Umsetzung, Auslagenpauschalen

Nach langer Beratung ist "Die Ordnung des Leihverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland - Leihverkehrsordnung (LVO)" von der Amtschefkonferenz der Kultusministerkonferenz beschlossen, von den Beteiligten unterzeichnet und für Bayern am 18. Dezember 2003 im "Amtsblatt der Bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus und Wissenschaft, Forschung und Kunst, Teil I" auf den Seiten 538 ff. veröffentlicht worden. Sie ist damit verbindlich gültig. Die Bayerische Staatsbibliothek hat darüber in einem Rundschreiben vom 5. Januar 2004 informiert. Es ist jedoch gegenwärtig noch nicht möglich, die Vor-schriften hinsichtlich der Kosten (Anlage 5) umzusetzen und zu vollziehen. Hierzu sind nicht nur Abstimmungen notwendig, sondern auch Programmanpassungen und detaillierte Konzepte zu den Geldflüssen zwischen Benutzern, Bibliotheken und Verbundzentralen. Aus diesen Gründen wurde im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Entscheidung getroffen, bis auf weiteres die bisher gültige Praxis fortzuführen. Gleichzeitig wurde die Kommission für Benutzung beauftragt, in einer Arbeitsgruppe die Details zu klären. Ferner befassen sich auch die AG Verbundsysteme und die DBV-Kommission für Dienstleistungen mit der Thematik.

Die Bayerische Staatsbibliothek wird sich im Sinne des Rundschreibens vom 5. Januar 2004 mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Verbindung setzen, um - solange die technische Umsetzung noch aussteht - einen weiteren Aufschub der Umsetzung zu erwirken.

Herr Dr. Griebel bekräftigt, dass die Bayerische Staatsbibliothek angesichts der kritischen Etatsituation als Beitrag zur kooperativen Leistungsgemeinschaft auf die Erstattung von Verrechnungen innerhalb Bayerns verzichten wird.
Inwieweit die bayerischen Hochschulen vom Benutzer die Auslagenpauschale erheben werden, ist derzeit noch nicht abzusehen. Fest steht jedoch, dass bei Lieferungen aus anderen Verbünden eine Verrechnung stattfinden wird.

TOP 2.2 Neue ABOB, Sachstand

Zum Zeitpunkt der Protokollerstellung gilt folgendes: Am 21. Juli 2004 hat der Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates das "Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und weitere Gesetze" beschlossen. Das Gesetz wurde am 26. Juli 2004 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist seit dem in Kraft. Mit diesem Gesetz wurde u.a. auch der § 58 Nr. 1 AO geändert. Die Gemeinnützigkeit entfällt nunmehr nur noch bei Beschaffung von Mitteln für unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften des privaten Rechts, wenn diese selbst nicht steuerbegünstigt sind. Die Gesetzesänderung ist rückwirkend ab dem 01.01.2001 anzuwenden.

TOP 2.3 Serviceeinschränkungen bedingt durch Sparmaßnahmen

Eine Umfrage bei den Fachhochschulbibliotheken zeigt bei mehreren Bibliotheken deutlich spürbare Serviceeinschränkungen:

FHB Aschaffenburg Kürzung, möglicherweise komplette Streichung des Zeitschriften-  und Datenbanketats
Reduzierung des Schulungsangebotes
FHB Augsburg Reduzierung der Öffnungszeiten in zwei Teilbibliotheken
FHB Ingolstadt Reduzierung der Öffnungszeiten
Teilweise Einstellung der aktiven Fernleihe
FHB München Abbestellung der DIN-Normen, d.h. keine Normauslegestelle mehr
FHB Nürnberg Reduzierung der Öffnungszeiten ab Wintersemester
Reduzierung des Schulungsangebotes
Keine Teilnahme an der aktiven Fernleihe für die Teilbibliothek
FHB Regensburg Zeitschriftenabbestellungen
FHB Weihenstephan Reduzierung der Öffnungszeiten

TOP 2.4 Kostenpflichtige Serviceleistungen

Derzeit werden an einigen Fachhochschulbibliotheken bereits einige Serviceleistungen nur noch kostenpflichtig angeboten:

FHB Aschaffenburg Gebühr für jede Fernleihbestellung; hierdurch Rückgang der Fernleihe April/Mai 2004 um 40 - 45%
Gebühr für externe Bibliotheksbenutzung
FHB Augsburg Gebühr für Internetnutzung durch externe Benutzer (geplant)
Kath. FHB Benediktbeuern 1,50 Euro pro positiv erledigte Fernleihbestellung
FHB Nürnberg Gebühr für Internetnutzung durch externe Benutzer

Bei den genannten Pauschalen handelt es sich um Gebührenregelungen außerhalb der ABOB. Ansprechpartnerin für Fragen zu Gebührenerhebungen ist Frau Knaf, Bayerische Staatsbibliothek, Nebenstelle: -2411, E-Mail verschlüsselt.

 

TOP 3. Haushalt

TOP 3.1 Ansbacher Aufruf, Reaktionen, Fachhochschul-Präsidenten- und -Kanzler-Konferenz

Die Sparmaßnahmen des Jahres 2004 drängen die bayerischen Fachhochschulbibliotheken an den Rand der Funktionsfähigkeit. Angesichts der kritischen Situation fand am 12./13. März in 2004 in Ansbach ein Workshop statt, um gemeinsam mögliche Gegenmaßnahmen und Einsparungsmöglichkeiten zu eruieren. Als Aktionsfelder kristallisierten sich v.a. die Schwerpunkte Öffentlichkeitsarbeit, Einsparungen beim EDV-gestützten Service und Erwerbungsabsprachen heraus.

Herr Greubel nahm im April 2004 an der Kanzlerkonferenz der bayerischen Fachhochschulen teil und konnte die Kanzler dafür gewinnen, sich beim Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für eine stärkere Förderung der Bibliotheken einzusetzen. Im Mai 2004 fand ein Gespräch zwischen Vertretern des Ministeriums und den Kanzlern statt, bei dem auch über die Situation der Bibliotheken gesprochen wurde. Die Kanzler forderten kurzfristig ein Sonderprogramm für 2004 und den nächsten Doppelhaushalt, mittelfristig Büchergrundbestandsmittel für die Erhöhung der Ausbauzielzahlen bei den alten Fachhochschulen und langfristig die Beseitigung der Benachteiligung der Fachhochschulen gegenüber den Universitäten.

Frau Schneider konnte am 21. Juni 2004 bei der Präsidentenkonferenz die schwierige Lage der Fachhochschulbibliotheken vorstellen. Die Präsidentenkonferenz beschloss mehrheitlich, zur Unterstützung der Bibliotheken dem Ministerium eine Stellungnahme zuzuleiten, die nachhaltig die geforderte Anpassung der Haushaltsansätze unterstützt.

TOP 3.2. Aktivitäten der Bayerischen Staatsbibliothek und des Bayerischen Bibliotheksverbandes

Herr Dr. Griebel berichtet über die seit Sommer 2003 seitens der Direktion der Bayerischen Staatsbibliothek, der Sprecher der Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken, des Vorstandes des Bayerischen Bibliotheksverbandes mit Mandatsträgern stattgefundenen Gespräche und sonstigen Aktivitäten im politischen Raum:

TOP 3.3 Etatplanung: Aktuell: Mindestansätze, langfristig: Etatmodell

Kurzfristig sollten die bei den Präsidenten- und Kanzlerkonferenzen geforderten Mindestansätze umgesetzt werden, die auf der Basis der Ausgaben von 2002 - zuzüglich Zuschläge für Preissteigerungsraten, Internationalisierung und wachsende Studierendenzahlen - berechnet wurden. Für die bayerischen Fachhochschulen ergibt sich damit ein Gesamtansatz von 2,5 Mio Euro für die "alten" Fachhochschulbibliotheken und ein fiktiver Etatansatz für die "neuen" Fachhochschulbibliotheken von 780.000 Euro.
Angesichts des strukturellen Etatisierungsproblems bei den Fachhochschulbibliotheken schlägt Herr Dr. Griebel vor, dass eine Arbeitsgruppe ein Etatbedarfs- und Etatverteilungsmodell für alle Fachhochschulbibliotheken erarbeiten sollte, in dem die Empfehlungen von 1993 (aktualisiert im Entwicklungsplan für die Fachhochschulbibliotheken) weiterentwickelt werden. Dieses Modell sollte auf längere Sicht eine tragfähige Basis für die Sicherung der Infrastruktur im Bereich der Literatur- und Informationsversorgung bilden. Das Etatvolumen muss sich in einem durchsetzbaren, realistischen Rahmen bewegen. Herr Dr. Griebel schlägt weiter vor, dass - analog zum Procedere bei den Universitätsbibliotheken - in der Arbeitsgruppe die Fachhochschulleitungen (Präsidenten/Rektoren wie Kanzler) vertreten sein sollten, um von vorneherein die Akzeptanz zu sichern. Darüber hinaus soll die Bayerische Staatsbibliothek als Fachbehörde vertreten sein. Die Konferenz der Leiter der Fachhochschulbibliotheken stimmt diesem Vorgehen nachdrücklich zu.

TOP 3.4 Etatausstattung junge Fachhochschulbibliotheken, Bericht vom Vormittagstreffen

In den Jahren nach 2005 werden bei den jungen Fachhochschulbibliotheken die Grundbestandsmittel auslaufen. Danach muss die Literaturbeschaffung über die reguläre Haushaltstitelgruppe 73 erfolgen. Für die einzelnen Haushaltsansätze wurde für jede Bibliothek ein Musteretat mit einem Berechnungsmodell errechnet, das sich an den Empfehlungen von 1993 und deren Fortschreibung orientiert.
Herr Dr. Griebel wird im Spätsommer ein Gespräch mit dem Sprecher der Präsidenten der Fachhochschulen, Herrn Professor Kohnhäuser, führen, mit dem Ziel, eine entsprechende Arbeitsgruppe (s. 3.3) einzusetzen. Darüber hinaus ist ein Gespräch mit dem zuständigen Abteilungsleiter im Ministerium, Herrn Dr. Zeitler, vorgesehen.

TOP 3.5 Konsortien: Grundversorgung mit Datenbanken

Mit Ausnahme der FHB Aschaffenburg, deren Planungen, sich von WISO Net und FIZ Technik zu trennen, schon sehr konkret sind, gibt es im Moment an keiner Fachhochschule Pläne, Datenbanken abzubestellen. Damit sind die Datenbankkonsortien zurzeit nicht in Frage gestellt. Beklagt wird die ungünstige Vertragsgestaltung bei Juris. Frau Drechsler sagt zu, noch einmal mit Frau Dr. Behrens zu sprechen.

TOP 3.6 Ansbacher Projekte, Berichte

Als konkrete Umsetzungen des Ansbacher Workshops sind zu nennen:

Projekt "Verteilte Erwerbung und Katalogisierung an den bayerischen Fachhochschulbibliotheken":

Nach Genehmigung durch die Hochschulleitungen unterstützt zur Zeit eine "alte" Fachhochschulbibliothek zwei "neue" bei der Verausgabung der Büchergrundbestandsmittel. Dabei hilft die "alte" Bibliothek bei der Auswahl, die Medien werden über Outsourcing beschafft und stehen, nachdem sie von der "alten" Bibliothek katalogisiert wurden dieser für einen längerfristigen Zeitraum über Fernleihe zur Verfügung. Danach kommen die Medien zurück in den Bestand der besitzenden Bibliothek. Der Testdurchlauf für das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen und soll zumindest bis Ende 2005 laufen.

Zeitschriftenprojekt:

Ziel des Projektes ist es, durch die Konzentration von Zeitschriftenbestellungen eine Rabattierung zu erreichen. Dazu wurde zunächst eine Gesamtliste aller Kauf-Print-Zeitschriften der bayerischen Fachhochschulbibliotheken erstellt. Alle Titel, die mehr als 5 Abonnements umfassen, sollen mit einer Art Pflichtenheft für eine Rahmenvereinbarung Zeitschriftensortimentern für eine Angebotserstellung übergeben werden.

TOP 3.7 Sondermittel 2004 (Sitzungsvorlage)

Die Fachhochschulen erhielten mit Zuweisung vom 17. Mai 2004 erfreulicherweise Sondermittel in Höhe von 500.000 Euro zur Verstärkung bei Lehraufträgen und für die Bibliotheken. Eine Umfrage zeigt, dass je nach örtlichen Gegebenheiten von diesen Mitteln den Bibliotheken Anteile in unterschiedlicher Höhe zugute kamen. Negativ zu vermerken ist, dass mindestens fünf Bibliotheken keinerlei Sondermittel von ihren Hochschulleitungen zugeteilt erhielten.

 

TOP 4. Wahlen

TOP 4.1 Modus des Sprecheramtes

Herr Greubel stellt einen Vorschlag zur Änderung in der Handhabung des Sprecheramtes vor. Danach soll künftig ein Sprecher gewählt werden, dem sowohl der Vorgänger "Senior-Sprecher" wie auch ein Nachfolger "Junior-Sprecher" zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben zur Seite stehen soll. In der Aussprache findet dieses Modell einhellige Zustimmung. Nach einer Dauer von zwei Jahren kann entweder die Konstellation für weitere zwei Jahre beibehalten werden oder es wird ein neuer "Junior-Sprecher" gewählt.

Es wurde zudem vereinbart, dass künftig das Sprecheramt nicht mehr gleichzeitig an die Mitgliedschaft in der Kommission für EDV-Planung gekoppelt sein soll. Dies ist bei der Besetzung der Kommission für EDV-Planung in der nächsten Amtsperiode zu beachten.

TOP 4.2 Wahl Sprecher/in und Stellvertreter/in, Periode 08/2004 bis 07/2006

Zum 1. August 2004 wählten die FHB-Leiter Frau Doris Schneider, FHB Ingolstadt zur Sprecherin. Herr Greubel steht als "Senior-Sprecher" weiterhin zur Verfügung, gleichzeitig wurde Herr Günter Höld, FHB Kempten, zum "Junior-Sprecher" gewählt.

TOP 4.3 Wahl/Bestellung, Mitglied Kommission für Benutzung

Die FHB-Leiter wählen Frau Ute Drechsler, Leiterin der FHB Aschaffenburg, zur Nachfolge von Herrn Johannes Walter in der Kommission für Benutzung, der aus persönlichen Gründen ausscheidet. Die Vertretung von Frau Drechsler übernimmt bei Bedarf Frau Cornelia Leichsenring, ebenfalls FHB Aschaffenburg.

 

TOP 5. Bibliotheksverbund Bayern

TOP 5.1. Neustrukturierung der Rechenzentren und IT-Betriebszentren: Sachstand

Herr Kunz und Frau Loy referieren den aktuellen Sachstand: Die zentrale IuK-Leitstelle im Bayerischen Staatsministerium des Inneren hat mittlerweile ihre Arbeit - die Entwicklung und Fortschreibung der IuK-Strategie für die gesamte Staatsverwaltung - aufgenommen, daneben gibt es noch einen IuK-Fachausschuss als Beratungsgremium. Am 1. Juli hat in der Staatskanzlei unter Beteiligung aller Universitätsverwaltungen und -rechenzentren sowie Vertretern der Bibliotheken ein Gespräch stattgefunden. Man habe darauf verwiesen, dass es sich bei den Bibliotheken nicht um statische Massenverfahren, sondern um hoch spezialisierte Anwendungen bei einem dynamischen Anforderungsprofil der Hochschulen handle und dass ein hohes Maß an Integration und Vereinheitlichung längst erreicht sei. Die Vertreter der Staatskanzlei haben daraufhin versichert, dass die Anwendungen nicht betroffen seien und Testumgebungen im notwendigen Ausmaß auch künftig zur Verfügung stünden. Gleichwohl würden die Hochschulbibliotheken und die Bayerische Staatsbibliothek, wie angekündigt, in die erste Tranche der Zentralisierung einbezogen. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Professor Dr. Bode (Technische Universität München) soll den fachlichen Kontakt zwischen den bisherigen IT-Betriebszentren, den neuen Rechenzentren und der zentralen IuK-Leitstelle herstellen. Die Zentralisierung der Server müsse im ersten Schritt nicht unbedingt eine physische sein. Möglicherweise würden sie zunächst nur organisatorisch und personell dem zentralen Rechenzentrum angegliedert. Unter Umständen sei die Zusammenführung der Server auch in einem wissenschaftlichen Rechenzentrum, etwa dem Leibniz-Rechenzentrum, denkbar. Bei den anstehenden HBFG-Anträgen sollen die Möglichkeiten der Zentralisierung offensiv geprüft werden.
Generell beklagen die Konferenzteilnehmer die unzureichende Informationspolitik seitens der Staatskanzlei. Es besteht Hoffnung, dass die Bibliotheken in der Reihenfolge der Integration nicht als erstes einbezogen werden und zudem der Informationsaustausch mit der eingesetzten Arbeitsgruppe weitere Erkenntnisse bringen wird.

TOP 5.2 Rechenschaftsbericht 2003 der Verbundzentrale (Sitzungsvorlage)

Der vorgelegte Bericht findet ohne Aussprache Zustimmung.

TOP 5.3 Neues Verbundsystem: Sachstand

Alle Migrationstermine konnten eingehalten werden. Am 18. Juni 2004 endete die aktive Arbeit mit BVB-KAT - als Retrievalsystem steht es noch befristet zur Verfügung -, am 1. Juli begann der Produktionsbetrieb mit Aleph 500. Derzeit noch offene Probleme gibt es teilweise beim Datenimport von Fremddaten, beim Importprogramm für die Wochenlieferungen der DDB sowie bei den Signaturfeldern von Zeitschriften (Bei den Zeitschriftendatem machen vorhandene falsche Feldbelegungen, die bereits unter BVB-KAT mit nicht korrekten Zuordnungen an die ZDB weitergeleitet wurden, in den vergangenen Jahren jedoch nicht aufgefallen waren, Probleme; die Fehlerbehebung braucht noch Zeit.) sowie der MAB-Export für Allegro und die Bayerische Bibliographie. Der Termin für die Lieferung der Zeitschriftendaten an die Lokalsysteme ist derzeit noch unbestimmt.
Die praktische Arbeit mit Aleph begann ohne nennenswerte Schwierigkeiten, allerdings in der Breite sehr vorsichtig, so dass die volle Systemlast noch nicht erreicht ist. Ende September soll die Aleph-Version 16.2 installiert und dann bis Mitte November getestet werden. Diese Version wird einige Zusatzfunktionen bieten, welche im derzeit eingesetzten Prerelease noch nicht laufen. Bei den meisten Lokalsystemen ist die notwendige Umstrukturierung der Daten und der Austausch der Verbund-ID-Nummern inzwischen abgeschlossen, lediglich einige Universitätsbibliotheken warten noch das Semesterende ab. Die ersten Schnittstellen zwischen Verbundkatalog und lokalen Katalogen sind in Betrieb; auch die "Schnelle Datenübernahme" kann von Bibliotheken, die die Umstrukturierung abgeschlossen haben, bereits genützt werden. Die neue Versorgungsschnittstelle wird mit Unterstützung durch eine Reihe von Bibliotheken derzeit intensiv getestet. Erkannte Fehler wurden Mitte Juli der Fa. Sisis mitgeteilt. Sie sollen in der kommenden Version behoben sein. Ende August/Anfang September, so die Einschätzung der Verbundzentrale, könnte die Schnittstelle bei optimalem Verlauf abgenommen werden.
Der Betrieb des Verbundsystems erfordert als Client-Server-System die lokale Installation der Aleph500-Clientsoftware sowie die Einspielung der erforderlichen Updates, die einen einheitlichen Releasestand gewährleisten müssen. Der in der Verbundzentrale installierte Citrix-Metaframe-Server war ursprünglich für kleinere Bibliotheken geplant, stößt aber auch bei größeren Bibliotheken auf Interesse. Viele Bibliotheken sind mit eigenen personellen und finanziellen Ressourcen kaum in der Lage, eine dezentrale, lokale Installation der Clients für das Verbundsystem Aleph 500 mit den erforderlichen Updates sicherzustellen. Der Citrix-Metaframe-Server bietet sowohl für kleinere Bibliotheken wie auch für Bibliothekssysteme mit vielen Zweigstellen und zugehörigen Instituten die effiziente Sicherstellung einheitlicher und aktueller Releasestände, hoher Fehlerfreiheit und Ausfallsicherheit. Die Einsparung liegt in der Endgerätebetreuung bei den Bibliotheken.
Die FHB-Leiter sprechen der Verbundzentrale, der Aleph-Anwendergruppe und dem Schulungsteam sowie allen sonstigen Akteuren ihren Dank für die gelungene Projektumsetzung aus. Es besteht Konsens unter den Anwesenden, dass nun die zügig durchgeführte Herstellung der Grundfunktionalitäten in Aleph absolute Priorität haben muss. Der Produktionsbetrieb sollte baldmöglichst wieder in voller Funktionalität laufen, um den vorhandenen Rückstau rasch abbauen zu können.

TOP 5.4 Umsetzung von Verbundentscheidungen (Sitzungsvorlage)

In der FHB-Konferenz vom 22. Januar 2004 war die grundsätzliche Umsetzung von Verbundentscheidungen bemängelt worden. Während die Einführung des Zentralen Fernleihservers hervorragend lief, wurde an der Planung und Umsetzung anderer Projekte der Verbundzentrale (Medea, SFX) Kritik geübt. Es wurden künftig mehr ausführliche Informationen, auch über die Voraussetzungen gewünscht. Herr Greubel wurde gebeten, eine Liste über Mängel und Nachbesserungswünsche zusammenzustellen und diese an Herrn Kunz weiterzuleiten. Die Verbesserungsvorschläge der FHB-Leiter vom 5. März 2004 wurden von der Verbundzentrale am 24. Mai 2004 eingehend und zur Zufriedenheit aller Beteiligten beantwortet.
Herr Kunz bedankt sich bei den FHB-Leitern für die Bündelung der Verbesserungswünsche zum Portal und die guten und konstruktiven Vorschläge, welche auch zum Großteil bereits durch die Verbundzentrale umgesetzt werden konnten.

TOP 5.5 Virtuelle Bibliothek: Sachstand Gateway Bayern mit FL, ZFL, Medea, SFX, Infoguide (Sitzungsvorlage); Planungen der Arbeitsgruppe Virtuelle Bibliothek (Sitzungsvorlage)

Gateway Bayern:

Es besteht Einigkeit unter den Anwesenden, dass im Bereich der Oberflächengestaltung und Benutzerführung des Verbundportals Gateway Bayern noch großer Handlungsbedarf besteht, zumal es als zentrale Oberfläche für alle Verbundbibliotheken dient und somit das Aushängeschild darstellt. Herr Kunz bedankt sich für die ausführliche Ausarbeitung des Papiers mit Verbesserungsvorschlägen durch die FHB-Leiter.
Die Aleph-Anwendergruppe hat sich bei der Einführung des neuen Verbundsystems sehr bewährt und umfasste Mitglieder aus verschiedensten Aufgabenbereichen. Eine vergleichbare Vorgehensweise wird für die Optimierung des Gateways für sinnvoll erachtet. Deswegen wird vorgeschlagen, einen Gateway-Bayern-Anwenderkreis zu installieren, der aus Mitgliedern der Kommission für Benutzung und der Arbeitsgruppe Virtuelle Bibliothek sowie einem Vertreter der Fachhochschulbibliotheken mit den entsprechenden Kenntnissen bestehen könnte.

Vorschlag zur Bestellung:

Herr Wittmann, UB Eichstätt
Frau Groß, UB Regensburg
Herr Dr. Weber, UB Bayreuth
Frau Pohrer, TUB München
Frau Stöcker, FHB München (ab August Namensänderung in: Gaems)
Frau Wilhelm, UB Passau

Dieser Vorschlag soll zunächst zur Vorsondierung von Herrn Kunz an Herrn Groß als verantwortlichem Projektleiter sowie an die Direktion der Bayerischen Staatsbibliothek, an Herrn Dr. Geißelmann (Arbeitsgruppe Virtuelle Bibliothek) und Herrn Blümig (Kommission für Benutzung) herangetragen werden. Die Verbundzentrale wird in den Sitzungen durch den Projektleiter VBB (Herrn Groß) vertreten sein.

Nachtrag: Die Arbeitsgruppe wird in Kürze eingerichtet und ist der Kommission für Benutzung zugeordnet.

Medea:

Das Angebot der Verbundzentrale, in Kürze ein Anwendertreffen zu Medea zu veranstalten, wird von den FHB-Leitern sehr begrüßt.
Die Verbundzentrale hat zur Ermittlung des Scannerbedarfs eine bis zum 15. August laufende Umfrage gestartet. Im Anschluß daran wird die Arbeitsgruppe Virtuelle Bibliothek einen Vorschlag zur Verteilung der verfügbaren Mittel entwickeln.
Derzeit sind an Medea 36 Bibliotheken nehmend, 13 liefernd, beteiligt. Für kleinere öffentliche Bibliotheken wird der Zugriff über Webdienste getestet.

SFX:

Am 8. Juni 2004 fand ein erstes SFX-Anwendertreffen in München statt, welches ein sehr positives Echo hatte: Das SFX-Gesamtkonzept wurde den Entscheidungsträgern der Bibliotheken vorgestellt. Die Nutzung von SFX ist im Rahmen von Gateway Bayern erheblich angestiegen, im Juni auf ca. 130.000 Zugriffe.

Info-Guide:

Das Feinkonzept zu InfoGuide liegt vor. Mit dem Echtbetrieb kann zum Ende des Jahres gerechnet werden.

Arbeitsgruppe Virtuelle Bibliothek:

Die von der Bayerischen Staatsbibliothek beim Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst eingereichten Anträge auf Sondermittel vom 30. März und 29. April 2004 wurden in voller Höhe - mit Ausnahme der beantragten 150.000 Euro für die Virtuelle Auskunft, deren Projektierung sich verzögert - genehmigt. Noch nicht beschieden ist der Antrag vom 8. Juni 2004 zur bayernweiten Scannerbeschaffung im Rahmen des Digitalisierungskonzeptes.
Es wird von der Konferenz der FHB-Leiter bekräftigt, dass die Arbeitsgruppe Virtuelle Bibliothek in DV-Fragen der Kommission für EDV-Planung, in bibliotheksfachlichen Fragen jedoch auch der Konferenz der Universitätsbibliotheksdirektoren bzw. Fachhochschulbibliotheksleiter nachgeordnet ist. Die Kommission für EDV-Planung - als Beratungsgremium für die Verbundzentrale und den Bibliotheksverbund Bayern - ihrerseits spricht Empfehlungen für die weitere Planung aus. Das aktuelle Arbeitsprogramm sowie Sachstandsberichte liegen vor. Die besondere Stellung der Arbeitsgruppe Virtuelle Bibliothek leitet sich zudem aus der Tatsache ab, dass besonders im Bereich der Virtuellen Bibliothek noch Mittel in größerem Umfang fließen. Daraus entstehen zwangsläufig eine besonders hohe Erwartungshaltung und ein weites Aufgabenspektrum für die Mitglieder der Arbeitsgruppe.

TOP 5.6 Zentraler CD-ROM-Server (FHB-CD-ROM-Server, R + R, Redi, H+H)

In der UB-Direktorenkonferenz vom 20. April 2004 wurde einstimmig der Einsatz von ReDI empfohlen, unter der Prämisse, dass die Bereitschaft erklärt wird, die laufenden Kosten für den dauerhaften Betrieb durch eine Umlage zu tragen. In diesem Fall sollten noch für 2004 Mittel für eine Implementierung im Rahmen einer Anschubfinanzierung beantragt werden. Im Rahmen der Kostenschätzungen wurde auch noch einmal mit der Fa. H+H verhandelt. Die für die H+H-Lösung ursprünglich gegebene Limitierung - je Bibliothek nur 25 CD-ROMs - besteht nicht mehr. Ein Angebot vom 28. Juni 2004 nennt 150 CD-ROMs, eine aus den Meldungen der potentiellen Teilnehmerbibliotheken resultierende wirtschaftliche Schnittmenge, die jedoch nicht die gesamte Summe installierter CD-ROMs umfasst und die keine technische Grenze darstellt. Auf relativ hohe Einmalkosten, 107.000 Euro, folgen laufende Kosten in Höhe von 46.000 Euro/Jahr. ReDI, bei der Installation deutlich billiger, verursacht durch erhöhten Personalaufwand bei der Verbundzentrale mehr als doppelt so hohe laufende Kosten (97.500 Euro/Jahr). Die H+H-Lösung ist somit langfristig wirtschaftlicher, zumal bei ReDI eine Reprogrammierung ansteht, die in absehbarer Zeit einen neuerlichen Systemwechsel notwendig machen würde. Die in Sachen ReDI ursprünglich beabsichtigte Kooperation mit Baden-Württemberg läßt sich nicht verwirklichen. Baden-Württemberg ist zwar zu Wissenstransfer und Starthilfe, nicht aber zu dauerhaften Leistung zugunsten Bayerns bereit.
In Anbetracht der Tatsache, dass die H+H-Lösung sofort verfügbar ist, dass die laufenden Kosten tragbar erscheinen und dass die Fachhochschulbibliotheken, die ihren CD-ROM-Server zum Jahresende abschalten und deswegen auf eine schnelle Lösung drängen, empfahl die die Kommission für EDV-Planung am 26. Juni 2004, dem Vorschlag der Verbundzentrale zu folgen und die Fa. H+H Software GmbH mit der Einrichtung eines zentralen CD-ROM-Servers zu beauftragen.

Nachtrag: In der UB-Direktorenkonferenz am 4. August 2004 einigte man sich auf weitere Schritte:

TOP 5.7 Aktuelles von den Kommissionsmitgliedern

Frau Kilchert (KBL) weist auf die geltenden Bestimmungen zu Aussonderungen "Richtlinien für die Aussonderung, Archivierung sowie Bestandserhaltung von Bibliotheksgut in den Bayerischen Staatlichen Bibliotheken" hin.

 

TOP 6. Lokale Systeme

Die in der Verbundzentrale beherbergten Systeme der FH-Bibliotheken sind derzeit auf zwei Rechner verteilt:

FANX2 (Rechner der FHB Ansbach, SUN E250): FHB Ansbach, FHB Amberg/Weiden, FHB Hof, FHB Neu-Ulm, FHB Deggendorf und
FHBX1 (Rechner der FHB Nürnberg, SUN V880): FHB Nürnberg, FHB München, FHB Kempten, FHB Rosenheim, FHB Landshut).

In Kürze wird auch der Rechner der FHB Würzburg, auf dem das gemeinsame SISIS-System der FHB Würzburg-Schweinfurt, FHB Aschaffenburg und FHB Coburg betrieben wird, in der Verbundzentrale aufgestellt werden. In diesem Zusammenhang ist eine Umverteilung der Datenbanken denkbar, da der Rechner FANX2 bereits an seine Leistungsgrenzen stößt.

TOP 6.1 SISIS-Pflegekosten: Bericht über die Verhandlungen mit der Fa. Sisis

Mit der Fa. Sisis hat zum Thema Absenkung der Pflegekosten im Mai 2004 ein Gespräch mit Mitgliedern der Kommission für EDV-Planung und der Verbundzentrale stattgefunden. Die bisher von Fa. Sisis gemachten Vorschläge sind nach Einschätzung der Kommission für EDV-Planung unzureichend. Die seitens der Firma angesprochene Unterlizensierung trifft nicht zu: Die Verbundzentrale hat sich über die Zahl der Lizenzen bei den Verbundbibliotheken informiert. Lediglich in zwei Fällen ist eine Unterlizensierung denkbar. Aus dem Verzicht auf Pflege zugunsten fallweise bezahlter Change Requests würde zwangsläufig eine bayernspezifische SISIS-Lösung, abweichend vom SISIS-Standard, entstehen. Bei unkoordinierter Kündigung von Pflegeverträgen würden die Software-Stände sogar innerhalb Bayerns auseinander laufen. Denkbar sei der Verzicht auf Pflege allenfalls bei Sybase, wo nur selten Versionswechsel anstünden. Ob ein Umstieg auf Oracle, die eigentlich im Rahmen der eGovernment-Initiative vorgesehene Basiskomponente, Einsparungen versprechen könnte, ist fraglich, soll jedoch untersucht werden.
Die Höhe der Softwarepflegekosten stellt bei den rückläufigen Etats zunehmend ein Problem dar; dies betrifft sowohl die Universitätsbibliotheken wie auch die Fachhochschul- und regionalen Staatlichen Bibliotheken.
Es besteht Konsens in der Konferenz der FHB-Leiter darüber, dass nur durch einheitliche Releasestände ein optimaler Einsatz der Lokalsysteme gewährleistet sein kann und zudem auch das neue Modul InfoGuide die Version A 30 voraussetzen wird. Herr Dr. Griebel weist auf die ausdrückliche und umfassende Verschwiegenheitsklausel in den Verträgen mit Fa. Sisis hin und sichert weitere Gespräche mit Fa. Sisis zu.

TOP 6.2 Ausschöpfung von SISIS-Funktionalitäten (Sitzungsvorlage)

Für die Fachhochschulbibliotheken ist vielfach der Einsatz des Erwerbungsmoduls zu aufwändig, die vorhandene Accesslösung vielfach ausreichend. Ein Umstieg der derzeitigen Accessanwender auf das SISIS-Modul ist - auch aus Kostengründen - nicht geplant.

 

TOP 7 Sonstiges

TOP 7.1 Gemeinsamer Bibliothekstag Bayern/Baden-Württemberg in Neu-Ulm/Ulm

Die gemeinsamen Bibliothekstage Bayern/Baden-Württemberg finden vom 11. - 14. November 2004 in Ulm/Neu-Ulm statt.

TOP 7.2 DBS-Probleme

Die Auswertung der DBS zeigt, dass die Kategorien teilweise unterschiedlich interpretiert werden. Besondere Relevanz hat dies beispielsweise bei der Erfassung der laufenden Zeitschriften. Um verlässliche, vergleichbare Zahlen zu haben, die auch über Jahre hinweg fortgeschrieben werden können, ist eine einheitliche Regelung für die Handhabung der DBS in Bayern erforderlich. Herr Dr. Hohoff koordiniert die entsprechenden Aktivitäten der Kommissionen (KB, KBB, KBL, KES). Auf Grund des in sich unstimmigen Zahlenmaterials - vor allem im Zeitschriftenbereich - soll auf die angekündigte Berichtigung der Eckdatenstatistik in BFB verzichtet werden. Die regelmäßig benötigten aktuellen Eckdaten der Fachhochschulbibliotheken sind unter http://www.fh-bibliotheken-bayern.de/statistiken/eckdaten_2003.shtml abrufbar.

TOP 7.3 Herbst-Konferenz, Termin/Ort

Die FHB-Herbstkonferenz soll im November in Nürnberg stattfinden.