1. Treffen
der Nutzergruppe des zentralen CD-ROM-Servers
der Fachhochschulbibliothek München
15. Juli 1999 an der FHB Amberg

Protokoll: Doris Schneider, FHI

Tagesordnung:

TOP 1: Datenbanken
TOP 2: Statistik
TOP 3: CD-ROM-Lizenzen
TOP 4: Geschäftsordnung
TOP 5: Einbindung von Universitätsbibliotheken
TOP 6: Sonstiges

 

 

TOP 1. Datenbanken

Im Outsourcing-Vertrag mit der Firma R+R sind 20 CD-ROM-Titel vorgesehen mit jährlich 80 Neueinspielungen.

Dabei handelt es sich momentan um folgende Datenbanken:

  • 4 WISO-Datenbanken (WISO 1-3 und WISO-Bank)
  • 4 FIZ Technik Datenbanken (EIT, MB, Biomed. Technik, Werkstoffe) und der Thesaurus
  • Agris
  • Eric
  • Perinorm
  • Psyclit
  • Psyndex
  • Sociological Abstracts
  • VlB
  • BIP
  • Handbuch der mittelständischen Unternehmen
  • Handbuch der Großunternehmen
  • Wer baut Maschinen
  • Wer liefert was
  • Statistisches Jahrbuch
  • RSWB
  • Encyclopaedia Britannica
  • Bertelsmann Lexikothek

Mit dem Angebot besteht grundsätzlich Einverständnis. Evt. kann auf das VLB in naher Zukunft verzichtet werden, wenn alle auf das VLB-Angebot im Internet zurückgreifen.
Sollten die jährlich angesetzten 80 Einspielungen nicht erreicht werden, könnten evt. andere Datenbanken dazugenommen werden.
Für folgende Datenbanken wird Interesse angemeldet: VtB (Nürnberg), Ullmann (Nürnberg)

 

TOP 2. Statistik

Im Juni gab es insgesamt ca. 1.000 Zugriffe auf den CD-Rom-Server. Zwar wäre der Zeitpunkt verfrüht für eine endgültige Aussage über die Nutzung – trotzdem sollte zu Beginn des kommenden Wintersemesters die Werbung verstärkt werden.

 

TOP 3. CD-ROM-Lizenzen

Erstrebenswert scheinen Konsortialabkommen für CD-ROM-Lizenzen zu sein, wie sie bereits in Teilbereichen für die WISO-Datenbanken und FIZ Technik realisiert wurden.

Für folgende CD-ROMs soll versucht werden, gemeinsame Lizenzen zu erwerben:

  • FIZ Technik - FHB Ingolstadt
  • Perinorm - FHB Nürnberg
  • RSWB - FHBen Deggendorf und Regensburg/Kempf
  • WISO - FHB München/Kempf

Herr Kempf möchte wissen, welche Datenbanken zusätzlich kooperativ genutzt werden sollen. Die Meldung soll an das Nutzergremium und die FHB München gehen. 

Im Zuge der Bestrebungen zur Vereinheitlichungen von Bezugsquellen und der Umstrukturierung von Konsortialabkommen sollten auch Baden-Württemberg und Sachsen in die Bemühungen involviert werden.

 

TOP 4. Geschäftsordnung

Folgende Änderungen werden in den Entwurf eingearbeitet: 
  • Überschrift 
  • Änderung von "Generaldirektion" in "Bayerische Staatsbibliothek"
  • §2 ... muß dies grundsätzlich durch das Nutzungsgremium genehmigt werden. Neue Titel gelten, wenn sie in die Mailing-Liste gestellt sind und keine Einwände erfolgt sind, nach 10 Tagen als genehmigt. 
  • §4 1.) ... regelmäßig mindestens einmal im Jahr in Zusammenhang mit der Beratungskonferenz der ... 
  • §6 3.) Eine Verpflichtung zur Kostenbeteiligung entsteht mit dem Eintritt eines neuen Mitgliedes während des 1. Halbjahres. 
  • §9 1.) ... Wirkung vom 15.7.1999 in Kraft. 

Abstimmung
Über die Geschäftsordnung mit den besprochenen Änderungen wird abgestimmt: 
Nein: 0 Stimmen 
Enthaltungen: 0 Stimmen 

Die Geschäftsordnung ist einstimmig angenommen.

 

TOP 5. Einbindung von Universitätsbibliotheken

Sowohl von der UB Bayreuth als auch der UB Regensburg liegen Anfragen vor, den Server mit benützen zu dürfen und selten genutzte Datenbanken auf den Server zu legen. 
Der Server hat eine Plattenkapazität von 400 GB. Er ist optimal auf 400 Datenbanken eingerichtet, die Grenze liegt bei 500. Der Application Server verarbeitet zur Zeit 30 gleichzeitige Zugriffe. 

Antrag
Ein bis zwei Universitätsbibliotheken soll in einer Testphase der Zugriff auf den CD-ROM-Server der bayerischen Fachhochschulbibliotheken erlaubt werden. Die Testphase soll bis Ende 1999 dauern, der normale Betrieb darf nicht beeinträchtigt werden. Es dürfen keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Abstimmung:
Nein: 0 Stimmen 
Enthaltungen: 0 Stimmen 

Der Antrag ist einstimmig angenommen.

 

TOP 6. Sonstiges

  • Die FHB München stellt in den kommenden Wochen den beteiligten Bibliotheken die Rechnungen über die anteiligen Kosten für Software- und Hardwarewartung (s. § 6).

  • Bei Buch-CDs können unbegrenzte Nutzer eingetragen werden (z. B. Wer liefert was, Hoppenstedt usw.)

  • Alte Ausgaben vom Statistischen Jahrbuch und den Hoppenstedt-Datenbanken müssen auf dem Server liegen bleiben für diejenigen Bibliotheken, die nicht regelmäßig die neuen Ausgaben kaufen.

  • Standardkommunikationsmittel zwischen den Mitgliedern des Nutzungsgremiums soll die Mailing-Liste sein. Ansprechpartner für Herrn Hammann ist die FHB München.

  • Herr Ackermann hat für einige Datenbanken kurze Datenbankbeschreibungen erstellt, die nach Anklicken einer Datenbank in dem Fenster unterhalb der Datenbankübersicht erscheinen. Diese Beschreibungen sollen allen Teilnehmern zur Verfügung stehen.