TOP 1. Neues Sicherungssystem
Nach Virusbefall und Neuinstallation des CD-ROM-Servers im letzten Herbst, hat die Verbundzentrale jetzt
ein Sicherungssystem realisiert, das Herr Hammann zu Beginn der Sitzung vorstellt:
Jeden Montag zwischen 7 und 8 Uhr werden Betriebssystem und UltraNet auf einen NT-Server gesichert. Nicht
gesichert werden dabei die CD-Images. In diesem Zeitraum ist der CD-Server nicht erreichbar.
Jeweils am ersten Samstag des Monats ab 18 Uhr werden diese wöchentliche Sicherung und die CD-Images auf
Band gesichert. In diesem Zeitraum ist der CD-ROM-Server erreichbar, aber eventuell langsamer als sonst.
Ein Anti-Viren-Programm kommt zu einem späteren Zeitpunkt noch zum Einsatz.
Nach Ansicht von Herrn Wasner ist damit ein "technisch ordentlicher" Stand erreicht. Ein Restrisiko bleibe
allerdings immer.
Eine Wiederherstellung kann laut Herrn Hammann "höchstwahrscheinlich" von der Verbundzentrale durchgeführt
werden. Im Regelfall in einem Tag.
TOP 2. Kosten des Serverausfalls
Wie es zu dem Viren-Einbruch im letzten Jahr gekommen ist und wer der Täter war, ist nicht geklärt. Die
Wiederherstellung hat 2800 € gekostet.
Diese Kosten werden auf die Nutzer gleichmäßig verteilt (Abstimmung ohne Gegenstimmen). Das Anti-Viren-Programm
zahlt freundlicherweise die Fachhochschule München, weil sie eine der erworbenen Lizenzen auch für eigene Zwecke
nutzen will.
TOP 3. Schulung
Die Schulung durch R+R, die für die Zeit nach der Wiederherstellung angekündigt war, entfällt, da eine Erstellung
von eigenen ASP-Seiten durch die Anwender nicht nötig ist. Die Schulung wurde auch nicht berechnet.
TOP 4. SIAS-Authentifizierung
Die SIAS-Authentifizierung ist laut Herrn Wasner nach jetzigem Stand nur für eine einzelne Bibliothek möglich,
da von den Fachhochschulen weder einheitlichen Hardwaresysteme (RM + Informix, Sun + Sybase) noch einheitliche
Softwarestände eingesetzt werden, R+R klärt das aber noch endgültig.
Herr Renner betont, dass hier ein Angebot gemacht wurde, dass ev. gar nicht erfüllt werden kann.
TOP 5. Zukunft des CD-ROM-Servers
Angesichts des zunehmenden Umstiegs von CD-ROM-Datenbanken auf Online-Datenbanken und einer teilweise
enttäuschenden Nutzungsquote stellen einige Bibliotheken die Zukunft des CD-ROM-Servers in Frage. Der Betrieb
sei für sie nicht mehr wirtschaftlich, da sie nur noch wenige CD-ROMs nutzen, und werde im Moment nur fortgesetzt,
um das Gemeinschaftsprojekt nicht zu gefährden. Außerdem seien zunehmende technische und rechtliche Hürden (Beispiel:
Gabler-Wirtschaftslexikon) möglich.
Herr Greubel schlägt vor, die Entwicklung in den nächsten 2 - 3 Jahren abzuwarten. Für einzelne Bibliotheken
sei aber auch jederzeit der Ausstieg gemäß Geschäftsordnung möglich. Für zusätzliche CD-ROMs sei genug Platz,
es stelle sich nur die Frage, wo genau der Bedarf sei.
TOP 6. Aufruf der Datenbanken per Menü oder per Link
Die Nutzungsquote steht auch im Zusammenhang mit der Nutzerführung. Frau Schneider meint, die Einstiegsseiten
seien zum Teil schlecht, weil nicht jede Bibliothek das Personal und das technische KnowHow habe, um die Seiten
nach einer Veränderung wie im letzten Herbst schnell und gut wieder einzurichten.
Seit der Neuinstallation besteht auch die Möglichkeit, die einzelnen Datenbanken über spezielle Links
aufzurufen (ohne R+R-Auswahl-Menü).
So können die Anwendungen direkt aus fachspezifischen Informationsseiten oder aus dem OPAC heraus aufgerufen
werden. (Z.B. http://bvbcds.bib-bvb.de/UltraWeb/FHWEB/FHN/Ultranet.asp?StartAppServer=1&IDRetrieval=156&ID=1).
Diese Links sind von Bibliothek zu Bibliothek unterschiedlich.
Herr Baumgartner hat in der Liste verschiedene Varianten beschrieben, wie die einzelnen CDs aufgerufen
werden können. Vielen waren die Beschreibungen zu kompliziert. Frau Kein wird in der Liste nun nochmals
beschreiben, wie man Links auf einzelne Datenbanken erstellen kann.
Es sollte nicht passieren, dass sich beim Installieren neuer Versionen durch Herrn Baumgartner die Links
ändern (veränderte Retrieval-Nummern!). Falls es aber doch nötig ist, müssen die Bibliotheken benachrichtigt
werden. Herr Hammann teilt dies Herrn Baumgartner mit.
TOP 7. Statistikprobleme
Sehr wenig zufriedenstellend ist die Situation in Sachen Statistik. Die Werte für 2001 sind unvollständig und
damit nicht brauchbar. Einzelne Bibliotheken sind nicht enthalten, einige Werte nur als "IP-User" gekennzeichnet.
Unsicher ist, ob die Angaben stimmen, da man am grünen Anmeldebildschirm ein beliebiges Bibliothekskürzel eingeben
kann. Die Statistik richtet sich nach diesem Kürzel, während die Datenbankauswahl davon unabhängig durch die
IP-Adresse gesteuert wird.
Die Bibliotheken fordern bibliotheksbezogene Statistiken bei allen Aufrufvarianten, unabhängig ob über Menü
oder direkten Link. Herr Wasner spricht deswegen mit R+R.
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