4. Treffen
der Nutzergruppe des zentralen CD-ROM-Servers
der Fachhochschulbibliothek München
1. Februar 2002 an der FHB München

Leitung: Herr Dr. Wasner (FHB München)
Teilnehmer: 
Martina Kein (FAW), Jens Renner (FAN), Ute Drechsler (FAS), Angelika Hofmockel (FHA), Christa Schanderl (Kath. Stiftungs-FH Benediktbeuren), Heidi Kreutzer (FCO), Patricia Pleimann (FHO), Doris Schneider (FHI), Günter Höld (FKE), Johannes Walter (FLA), Verena Stöcker (FHM), Ulrike Hemmert (Kath. Stiftungs-FH München), Ernst Hammann (BSB, Verbundzentrale),Jochen Kraske (FNU), Christoph Ackermann (FHN), Thilo Liebe (Ev. FH Nürnberg), Claus Kuttler (FHR), Claudia Mairfoels (FHR), Susanne Bayer (FRO), Alexandra Beyer (FFW), Roland Greubel (FWS)

Protokoll: Christoph Ackermann, FHN

Tagesordnung:

TOP 1: Neues Sicherungssystem
TOP 2: Kosten des Serverausfalls
TOP 3: Schulung
TOP 4: SIAS-Authentifizierung
TOP 5: Zukunft des CD-ROM-Servers
TOP 6: Aufruf der Datenbanken per Menü oder per Link
TOP 7: Statistikproblem

 

 

TOP 1. Neues Sicherungssystem

Nach Virusbefall und Neuinstallation des CD-ROM-Servers im letzten Herbst, hat die Verbundzentrale jetzt ein Sicherungssystem realisiert, das Herr Hammann zu Beginn der Sitzung vorstellt: 

Jeden Montag zwischen 7 und 8 Uhr werden Betriebssystem und UltraNet auf einen NT-Server gesichert. Nicht gesichert werden dabei die CD-Images. In diesem Zeitraum ist der CD-Server nicht erreichbar. 
Jeweils am ersten Samstag des Monats ab 18 Uhr werden diese wöchentliche Sicherung und die CD-Images auf Band gesichert. In diesem Zeitraum ist der CD-ROM-Server erreichbar, aber eventuell langsamer als sonst. 
Ein Anti-Viren-Programm kommt zu einem späteren Zeitpunkt noch zum Einsatz. 
Nach Ansicht von Herrn Wasner ist damit ein "technisch ordentlicher" Stand erreicht. Ein Restrisiko bleibe allerdings immer. 
Eine Wiederherstellung kann laut Herrn Hammann "höchstwahrscheinlich" von der Verbundzentrale durchgeführt werden. Im Regelfall in einem Tag.

 

TOP 2. Kosten des Serverausfalls

Wie es zu dem Viren-Einbruch im letzten Jahr gekommen ist und wer der Täter war, ist nicht geklärt. Die Wiederherstellung hat 2800 € gekostet.
Diese Kosten werden auf die Nutzer gleichmäßig verteilt (Abstimmung ohne Gegenstimmen). Das Anti-Viren-Programm zahlt freundlicherweise die Fachhochschule München, weil sie eine der erworbenen Lizenzen auch für eigene Zwecke nutzen will.

 

TOP 3. Schulung

Die Schulung durch R+R, die für die Zeit nach der Wiederherstellung angekündigt war, entfällt, da eine Erstellung von eigenen ASP-Seiten durch die Anwender nicht nötig ist. Die Schulung wurde auch nicht berechnet.

 

TOP 4. SIAS-Authentifizierung

Die SIAS-Authentifizierung ist laut Herrn Wasner nach jetzigem Stand nur für eine einzelne Bibliothek möglich, da von den Fachhochschulen weder einheitlichen Hardwaresysteme (RM + Informix, Sun + Sybase) noch einheitliche Softwarestände eingesetzt werden, R+R klärt das aber noch endgültig. 
Herr Renner betont, dass hier ein Angebot gemacht wurde, dass ev. gar nicht erfüllt werden kann.

 

TOP 5. Zukunft des CD-ROM-Servers

Angesichts des zunehmenden Umstiegs von CD-ROM-Datenbanken auf Online-Datenbanken und einer teilweise enttäuschenden Nutzungsquote stellen einige Bibliotheken die Zukunft des CD-ROM-Servers in Frage. Der Betrieb sei für sie nicht mehr wirtschaftlich, da sie nur noch wenige CD-ROMs nutzen, und werde im Moment nur fortgesetzt, um das Gemeinschaftsprojekt nicht zu gefährden. Außerdem seien zunehmende technische und rechtliche Hürden (Beispiel: Gabler-Wirtschaftslexikon) möglich. 
Herr Greubel schlägt vor, die Entwicklung in den nächsten 2 - 3 Jahren abzuwarten. Für einzelne Bibliotheken sei aber auch jederzeit der Ausstieg gemäß Geschäftsordnung möglich. Für zusätzliche CD-ROMs sei genug Platz, es stelle sich nur die Frage, wo genau der Bedarf sei.

 

TOP 6. Aufruf der Datenbanken per Menü oder per Link

Die Nutzungsquote steht auch im Zusammenhang mit der Nutzerführung. Frau Schneider meint, die Einstiegsseiten seien zum Teil schlecht, weil nicht jede Bibliothek das Personal und das technische KnowHow habe, um die Seiten nach einer Veränderung wie im letzten Herbst schnell und gut wieder einzurichten. 
Seit der Neuinstallation besteht auch die Möglichkeit, die einzelnen Datenbanken über spezielle Links aufzurufen (ohne R+R-Auswahl-Menü).
So können die Anwendungen direkt aus fachspezifischen Informationsseiten oder aus dem OPAC heraus aufgerufen werden. (Z.B. http://bvbcds.bib-bvb.de/UltraWeb/FHWEB/FHN/Ultranet.asp?StartAppServer=1&IDRetrieval=156&ID=1). Diese Links sind von Bibliothek zu Bibliothek unterschiedlich. 
Herr Baumgartner hat in der Liste verschiedene Varianten beschrieben, wie die einzelnen CDs aufgerufen werden können. Vielen waren die Beschreibungen zu kompliziert. Frau Kein wird in der Liste nun nochmals beschreiben, wie man Links auf einzelne Datenbanken erstellen kann. 
Es sollte nicht passieren, dass sich beim Installieren neuer Versionen durch Herrn Baumgartner die Links ändern (veränderte Retrieval-Nummern!). Falls es aber doch nötig ist, müssen die Bibliotheken benachrichtigt werden. Herr Hammann teilt dies Herrn Baumgartner mit.

 

TOP 7. Statistikprobleme

Sehr wenig zufriedenstellend ist die Situation in Sachen Statistik. Die Werte für 2001 sind unvollständig und damit nicht brauchbar. Einzelne Bibliotheken sind nicht enthalten, einige Werte nur als "IP-User" gekennzeichnet. Unsicher ist, ob die Angaben stimmen, da man am grünen Anmeldebildschirm ein beliebiges Bibliothekskürzel eingeben kann. Die Statistik richtet sich nach diesem Kürzel, während die Datenbankauswahl davon unabhängig durch die IP-Adresse gesteuert wird. 
Die Bibliotheken fordern bibliotheksbezogene Statistiken bei allen Aufrufvarianten, unabhängig ob über Menü oder direkten Link. Herr Wasner spricht deswegen mit R+R.